Exkurs: Findlinge

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Exkurs: Findlinge

Als ein Findling wird ein meist großer, runder Naturstein bezeichnet, welcher während der Eiszeit durch den Transport durch die Gletscher geformt wurde. Im Allgemeinen werden die Findlinge zu den sogenannten erratischen Blöcken gezählt. Diese Gesteine, welche auch als ortsfremde Gesteine bezeichnet werden, sind meist durch geophysikalische Prozesse an einen für sie untypischen Ort getragen worden. Ein Findling entsteht, wenn ein Gletscher, welcher sich in ständiger Bewegung befindet, Gestein, das  in oder auf ihm liegt beispielsweise durch eine Schmelzung absondert. Das Gestein wird so im Laufe der Zeit und abhängig von der Größe des Gletschers an einen anderen Ort „getragen“. Außerdem finden eine Abtragung und ein fortwährendes Polieren der Gesteinsoberfläche statt, welche auf der ständigen Bewegung und der Reibung beruht. Besonders in nördlichen Gebieten Mitteleuropas handelt es sich um Gesteine magmatischer Herkunft, wozu auch der oft als Werkstein genutzte Granit gezählt wird. Da der Granit ein sehr strapazierfähiges Gestein ist, hält sich der Granitfindling so trotz der großen Belastung des Transports. Findlinge können auch als Werksteine eingesetzt werden. So zeigen sich die rundlichen und unbearbeiteten Steine als eine moderne und schöne Lösung für ein Natursteinmauerwerk.

By |2018-03-02T08:41:18+00:00März 2nd, 2018|News|0 Kommentare

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